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Anker 8

  An~Erkenne

dich

Selbst



in
selbst-schöpferischen
Lebensgesetzen

 

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Ich lade Dich und Sie ein, dem Mysterium auf die Spur zu kommen, dass wir Menschen selbst- und weltschöpferische Wesen sind. Dass sich die selbst organisierenden und regulierenden Lebensgesetze in uns auf eine Weise entfalten, die wir mitbestimmen können. Meine größte Bewunderung gilt - neben dem Wunderwerk Körper - unseren sprachlichen und erzählerischen Schöpfungen, in denen wir uns auch selbst hervorbringen. Die Geschichten, in denen wir von unserem Leben erzählen, sagen etwas darüber aus, wie wir uns im aktuellen Moment damit fühlen. Umgekehrt ist unsere gegenwärtige Lebenseinstellung auch entstanden aus den Sinnzusammenhängen und Bedeutungen, die wir unseren Lebensgeschichten geben! Das Einverständnis oder die Unzufriedenheit – mit allen dazwischen liegenden Facetten - mit unserer aktuellen Lebenssituation prägen das Gesamtbild, das wir uns über unser Leben machen und umgekehrt. Wir versuchen das Jetzt im Damals zu begründen und kausale Sinnzusammenhänge vergangener Erlebnisse in heutigen Ergebnissen herzustellen. Mit jeder neuen Gegenwärtigkeit ordnen wir somit unsere Vergangenheit neu. Mit jeder kreativen Neuordnung und Neubewertung vergangener Erfahrungen, erschaffen wir uns eine neue Realität! So dass etwas, was im Jetzt sichtbar wird, was wir für wertvoll erachten, den Charakter eines vorzeigbaren Ergebnisses bekommt. Dem wir dann auch eine Entwicklungszeit zugestehen, die wir inmitten unangenehmer Entwicklungsprozesse oft nicht als solche schätzen können. Somit werten wir im Nachhinein unser Leben auf, was uns wiederum in der Gegenwart zufriedener macht. Dieses Wechselspiel ist unendlich und es ist egal, wo wir ansetzen, ob in der Vergangenheit oder in der Gegenwart: der Vorgang der Selbst- und Neukreation ist das Ergebnis! Und das Hauptmedium dafür sind unsere Geschichten von uns selbst.

in meinen Büchern
im SichtWandel~Verlag

In "Kassandra 3.0 - Eine poetische Schöpfungsgeschichte" habe ich mein eigenes Leben im alchemisti-schen Lösen und Binden der Lebens-gesetze beschrieben. Die "Geschich-tenVerSchreibung" vereint einige Auftragsgeschichten, die ich in diesem Geiste für andere geschöpft habe. Im werdenden dritten Buch schreibe ich erstmals analytisch über das bisher in magisch-mystischen Bildern vermittelte Wirken der Naturkräfte in uns.

Mein bevorzugtes Medium ist das gesprochene Wort als Erzählerin und das geschriebene als Autorin von eigenen und umgeschriebenen Geschichten, Märchen, Mythen. "Persönliche Schöpfungs-Geschichten" schreibe ich auch
im Auftrag für Sie und Dich. Außerdem fühle ich mich den Überlieferungen Frau Holle's von Karl Paetow innerlichst verbunden.

In Geschichten erzählen und erschaffen wir unser Leben.

 

Meine Angebote, deine eigene SelbstGeschichte zu schreiben, meine ErzählWorkshops, meine symbolisch-rituelle  Prozess-Begleitung und die Retreats gehen von ein- und demselben aus, zu dem sie auch hinführen: vom essentiellen Verbunden-Sein zum existenziellen Verbunden-Fühlen. Dabei verbinde ich mein Bewusstsein der selbstschöpferischen LebensGesetze mit deinem und ihrem BewusstSein in symbolisch-rituellen Bildern, Erzähl-Strukturen und Geschichten.

7 Schöpfungs~Gesetze

"Meine Spirisophie"

folgt hier, die allen meinen Angeboten zugrunde liegt, und der ich das nächste Buch widme:

Wir können nicht nicht manifestieren, nicht nicht selbstwirksam sein und nicht keine Verantwortung für unser Handeln übernehmen -

ohne uns auch darin selbst zu bestätigen und entsprechende Konsequenzen hervorzurufen.

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7 Schöpfungsgesetze
 

unserer
menschlichen Verkörperung

Ob wir tendenziell eher ein sich verbunden fühlendes Bewusstsein hervorbringen, welches ich "Selbst" nenne oder ein sich getrennt fühlendes
Un-Bewusstsein, welches ich als "Ego" bezeichne, hängt sehr stark von unseren ersten Bindungserfahrungen ab - vor allem in unserer Kindheit und Jugend. Da erfahren wir die Schöpfungsgesetze über unsere Bezugspersonen und Mit-Welt. Diese Bedingungen - auch unsere Empfängnis, embryonale Entwicklung und Geburt - sind jedoch, wie unser Körper selbst auch schon Projektionen unserer seelisch-geistigen Existenz.
Als Erwachsene - in friedlichen und existenzsicheren "Wohlständen" - haben wir die Möglichkeit unser Geworden-Sein zu reflektieren und zu regulieren. Dafür ist die Anerkenntnis der uns und sich selbst organisierenden Lebensgesetze unerläßlich, vor allem, weil wir ihre Wirkungsweise durch die Bedingungen hervorrufen, die wir mit ihnen erschaffen, und somit auf sie zurückzuwirken.

Unsere Ego's und Selbst'e sind Bindungsmuster, die wie Mosaike aus unzähligen einzelnen Wahrnehmungs-Anteilen zusammengehalten werden - müssen. Deshalb bestätigen wir sie in unseren unbewussten und bewussten Annahmen, Überzeugungen und Glaubenssätzen, mit denen wir wiederum die äußeren zu uns passenden Spiegel erschaffen, anziehen und aufsuchen: privat in unseren Beziehungen, beruflich auf unseren Arbeitsstellen, in unseren Team's, mit unseren KlientInnen, Dienstleistungen oder Produkten, gesellschaftlich-kulturell in den Konsensrealitäten unserer Welt.

 
In Projektion und Spiegelung schöpfen sich und wir die Prozesse, die ich in folgenden 7 Lebensgesetzen wirken sehe. Jedes Gesetz ist wie ein holografisches Tor, in dem sich alle anderen
Gesetze und Tore wiederspiegeln.

Jeder Wahrnehmungs-An-Teil meines erschaffenen und erschaffenden
Ego's und Selbst's

 

bestätigt, realisiert und
verkörpert sich in der


Zirkularität sich selbst
bestätigender Bindungsmuster
manifestierend

verkörpert seelisch-
geistiges Bewusstsein
und folgt dem


EinsSein im Einheitlichen
= Synergetisieren

     verkörpert
Polarität und folgt der


Logik der Auf-Spaltung
im
Denken = Polarisieren

ist (zuerst) gefühlt
und folgt der


Logik der Verbundenheit
im
Fühlen, was ist

verkörpert sich, um sich
selbst an-zu-erkennen als


Logik der Bewusstwerdung
im
Verkörpern

hat sich selbst
hervorgebracht in der

Logik des freien Willens
in der
WahlFreiheit

projiziert und
spiegelt in der


Logik eines Spiegelkabinetts
im
Projizieren

Dass wir diese Zusammenhänge und Wirkungen nicht in unserer Konsensrealität wiederfinden, liegt darin, dass diese vor allem aus den Überlebensstrategien menschheitsgeschichtlich kollektiver Traumata und somit aus dem Ohn-/Allmachts-Bewusstsein - gemischt mit dem Gestaltungsbewusstsein - heraus organisiert und ständig reinszeniert wird, besonders im so genannten Massenbewusstsein. In meinem Buch formuliere ich dazu diese Hypothesen und wende die unterschiedliche Wirkung jedes der Gesetze auf die folgenden drei Wahrnehmungsweisen an.

3 Wahrnehmungweisen
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Drei WahrnehmungsWeisen







              Von Ohnmacht über Wahl- und Gestaltungsfreiheit zur Hingabe

mehr ...

Die meisten Menschen, inklusive mir, haben Wahrnehmungen auf allen drei Bewusstseins- = Verkörperungs-Ebenen. Diese ergeben sich aus den Schnittmengen unserer Wahrnehmungs-Anteile: Wie diese qualitativ (un/reif, un/integriert) und quantitativ (wie viele wovon) „durchmischt“ sind. Und, mit welchen wir uns am stärksten identifizieren. Dabei nehmen wir in verschiedenen Lebensphasen bestimmte dominierende und stabil-variierende Perspektiven ein, zwischen denen wir uns bewegen: Im besten Fall auf unserer Entwicklungsspirale immer mehr vom Ego (1.Perspektive) weg zum persönlichen Selbst (2. Perspektive) hin, bis zur Selbst-Transzendenz im überpersönlichen Selbst (3. Perspektive) ist. Diese Ein-Teilung ist selbstverständlich etwas künstlich, um besser zu verstehen, was im lebendigen Prozess eher fließend ineinander übergeht.

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Ich schaue durch die Augen meiner Eltern, Großeltern und Vorfahren auf mich und die Welt – weil es ihre oder auch eigene Bewältigungs-strategien von traumatischen Gewalt- und Kriegserlebnissen sind, die diese Wahrnehmung hervorbringen – bis die nächsten Generationen sie auflösen.

Ohnmachts- und Opfer- / Allmachts- und Täter*in-Wahrnehmung –
Prägungen zum Über-Leben

Ohnmacht




Die Opfer- und Ohnmacht-Wahrnehmung bringt meine mehr oder weniger bewussten Annahmen hervor, über keine oder sehr wenig Ein-Fühlung, Vorstellungen, mentalen Konzepte und Fähigkeiten zu verfügen, das eigene sowie das familiäre, soziale, gesellschaftliche Leben mit-gestalten zu können. Selbstwirksamkeit, Teilhabe, Zugehörigkeit habe ich hauptsächlich über meine selbst-verleugnende Anpassung an Bezugspersonen und Bezugssysteme erfahren, die sich auf der anderen Seite dieser Medaille in meinem verweigernden, widerständig-oppositionellen, verneinenden Verhalten zeigen. Mein Ego konstituiert sich aus Minderwertigkeit und oder aus Selbstüberschätzung und aus einem grundlegenden Getrenntheits-Gefühl. Diese persönliche Sicht=Seinsweise ist eng verbunden mit seinem Pendant der Allmachts- und TäterIn-Wahrnehmung, die ich in mir und in meinem Verhältnis zu anderen hervorbringe. Dieser Aspekt kann bei einzelnen Personen auch vordergründig erscheinen. Damit erfahre ich kollektiv-gesellschaftliche Herrschaftsverhältnisse und bringen sie selbst- und Welt bestätigend hervor. Passend dazu ist Heinrich Manns Bild des „Untertan“: nach oben Buckeln und nach unten Treten. Diese Perspektive ordne ich in seinem historisch-kollektiven Ausdruck dem 3-4000 jährigen Patriarchat zu, - und somit traditionell patriarchal-autoritären Strukturen - mit seinen Gewalt-Höhepunkten in Kriegen, Mord, Folter, Vergewaltigungen, Genoziden und Femiziden. Die religöse Entsprechung sind monotheistische Institutionen und Machtkonglomerate mit den jeweiligen Staatsformen. In der Entwicklungspsychologie bestätigt der Behaviorismus den Menschen als unbewusste Reiz-Reaktions-Maschine.

Es ist die Wahrnehmung kollektiver, transgenerationaler und persönlicher Traumatisierung.

 

Einige „idealtypische“ Wesensmerkmale der unzählig variablen Ausdrucksweisen dieser (dominierenden) Sicht- und Seins-Weise sind: das Lebensgefühl,

  • weder zu mir selbst noch zu anderen oder zur Welt zu gehören.

  • ein Rädchen und Objekt in einem Gruppen-Norm-Getriebe zu sein.

  • im Mangel-Gefühl zu wenig zu haben und zu sein und andere/s zu bemängeln.

  • mich schuldig und beschämt zu fühlen, zu beschämen und zu beschuldigen.

  • in starker Be- und Entwertung aufzuwachsen, und dies weitergeben.

  • mit mir und anderen in komplizenhafter Beziehung zu sein.

  • überleben und funktionieren zu müssen.

  • mich nur zwischen „Entweder-Oder“ entscheiden zu können.


Standardsätze: „Ich kann eh nichts tun!“ „Es hat mir doch nicht geschadet“ „Die da oben werden es schon richten.“ Oder die Auflehnung dagegen: „Denen da oben ist eh nicht zu trauen.“

„Wenn ich – mich selbst – nicht fühlen kann, muss ich – auf andere/s - hören"

Was hilft? Professionelle, therapeutische Hilfe und oder ein mit-tragendes soziales Netz, liebevolle und mitfühlende Freund*innen, Bekannte, Familienangehörige, ...
Der not-wendende Schritt, den ich - in meiner Ohnmacht befangen - selbst gehen müsste, ist der, an-zu-erkennen, dass ich Hilfe brauche. Weil dies jedoch - zirkulär – auch die Ursache unseres Traumas ist, allein, verloren, verlassen, überwältigt gewesen zu sein, ist es das größte Hindernis. Wenn ich diese Schwelle nicht überschreiten kann, bleibe ich in meinen Schmerzen und Schmerzbewältigungs- und Vermeidungsstrategien, in meinem Kontrollverhalten und in meinen Widerständen gegenüber dem lebendigen Leben befangen. Und was dabei kollektiv herauskommt, das sehen wir an unserer gesellschaftlichen Krise. Es ist kein Paradox, sondern folgt der zirkulären Logik, dass gerade das, was wir vermeiden wollen, uns so lange verfolgt und sich verstärkt, bis wir es endlich be-merken und uns dem zuwenden. Meistens hat es dann schon die Form einer Krise, eines Verlustes, eines Unfalls, einer Krankheit, die wir als Türöffner nutzen können, oder bis zum Zusammenbrechen weitermachen.

Ego- und Selbst-Gestaltende Wahrnehmung -
Bewältigungsstrategien und Fähigkeiten zum Über- und Er-Leben

Gestaltung
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Ich sehe mich, andere und die Welt aus der Perspektive meiner Bewältigungs-strategien und Fähigkeiten - abhängig davon, welche Teilhabe ich an familiären, sozialen und gesellschaftlichen Ressourcen, Werten und Macht-Strukturen habe.

Die zweite Sicht=Seinsweise möchte ich Ego- und Selbstgestaltende Wahrnehmung nennen, mit der ich die Bewältigungsstrategien meiner Ohn-/Allmachtserfahrung hervorbringe, um mein eigenes Leben sowie das familiäre, soziale, berufliche, gesellschaftliche Leben beherrschbar und kontrollierbar zu machen. Ich bewege mich zwischen Anpassungsleistung an mein Umfeld und meinem persönlichen Autonomie-Bestreben hin und her. Mein Ego, welches sich vorrangig aus der Abgrenzung und dem Trennungsgefühl heraus konstituiert hat, kann sich im besten Fall - mit Hilfe therapeutischer Begleitung und Selbsterfahrung - zu meinem persönlichen Selbst hin binden, bilden und individuell verwirklichen. Es kann sich jedoch auch mit einer hohen Teilhabe an der Dominanzkultur „optimieren“, darin erfolgreich sein und sich darüber definieren. Im Gegenpol kann ich immer wieder selbstverhindernde Strategien re-inszenieren, Resignation kultivieren und mich damit identifizieren. Zwischen diesen Polen liegen unzählige persönliche Lebens- und Ausdrucksweisen, die die gesellschaftlichen Normen und ihre Abweichungen hervorbringen. Die Ego- und Selbst-Ermächtigung bringt Mehrheits-demokratische Verhältnisse hervor und reproduziert sie selbst- und Welt bestätigend. Bilder dafür sind auf der einen Seite emanzipierte Frauen und Männer, die Kindern eine kindgemäße Erziehung zukommen lassen, sich selbst-bewusst reflektieren und sich selbst optimieren. Auf der anderen Seite stehen jene Menschen, Gruppen, Kulturen und Länder, die vor allem aufgrund ihrer geringeren Teilhabe an Machtstrukturen - als Massenphänomen - sowohl selbstverhindernde als auch kreative Schöpfungen hervorbringen. Kollektiv-historisch ordne ich dies in Europa eher meiner Generation der Kriegsenkel zu. Gesellschaftlich entspricht diese Perspektive sowohl eher emanzipierten, aber auch noch traditionellen patriarchalen Strukturen - mit religiöser und spiritueller Vielfalt und Wahlfreiheit. Dies spiegeln tiefenpsychologische, konstruktivistische, ökologische, systemische, ... Entwicklungspsychologien, neben dem großen Gebiet der Gestalt- und Körpertherapien, inklusive der traumatologischen Ansätze wider. Es ist die Wahrnehmung der Selbst- und Welt-Machbarkeit, Kreativität und oder deren Blockade und Verhinderung.

 

Die 3 „idealtypischen“ Sicht- und Seins-Weisen sind:

Ego-Optimierung mit der tendenziellen Wahrnehmung,

  • die Ego-Durchsetzung (TäterIn) als das Wahl- und Gestaltungs-Mittel zu haben.

  • andere als Objekte zu benutzen, um mich zum Subjekt zu machen.

  • Bedürfnis-Erfüllung über aktiv-aggressive Manipulation einzufordern.

  • mit Leistung die eigene Existenz zu rechtfertigen.

  • die Lebens-Angst durch aktionistischen Fortschrittswillen zu bewältigen.

  • von verbissen-angestrengtem, ehrgeizigem Workoholic-Sein.

  • meinen Selbst-Wert über andere zu stellen, mich wichtig-er zu fühlen.

  • mich nur zwischen „Entweder-Oder“ entscheiden zu können.

  • „Schuld sind immer die anderen!“


 

Ego-Verleugnung mit der tendenziellen Wahrnehmung,

  • die Ego-Vermeidung (Opfer) als das Wahl- und Gestaltungs-Mittel zu haben.

  • mich als Objekt anderer benutzen zu lassen.

  • Bedürfnis-Erfüllung über passiv-depressive Manipulation einzufordern.

  • mit Leistungverweigerung die eigene Existenz „unsichtbar“ zu machen.

  • die Lebens-Angst durch Kontrolle, Konservieren des Bekannten abzusichern.

  • von antriebsloser, depressiver, resignierter Gleichgültigkeit.

  • meinen Selbst-Wert zu untergraben, mich weniger wichtig zu fühlen.

  • mich nur zwischen „Entweder-Oder“ entscheiden zu können.

  • „Schuld bin immer ich!“


 

Selbst-Verwirklichung mit der der tendenziellen Wahrnehmung,

  • mich eigen-mächtig und selbst-wirksam zu fühlen.

  • mir selbst, sowie anderen und der Welt zuzugehören, sie kreativ mitzuerschaffen.

  • mich individuell entwickeln, meine Talente und Fähigkeiten verwirklichen können.

  • über innere Wahl-, Entscheidungs- und Gestaltungs-Freiheit zu verfügen.

  • ein Subjekt unter anderen kooperierenden Subjekten zu sein.

  • eigene und die Bedürfnisse anderer an-er-kennen und wertschätzen zu können.

  • mir zu genügen, so dass auch andere mir genügen.

  • mich selbst wahrnehmen, reflektieren und neben mich stellen zu können.

  • unterscheidende Toleranz üben und leben zu können.

  • mit mir und anderen in wertschätzender, freundschaftlicher Beziehung zu sein.

  • l(i)eben und mich am Leben freuen zu dürfen.

  • mich im „Sowohl als Auch“ bewegen zu können.

  • „Ich übernehme Verantwortung, nehme und gebe keine Schuld!“

 

„Wenn ich – mich selbst – fühlen kann, muss ich – auf mich – hören"

Was unterstützt? Jede Form kreativer Gestaltung, Therapie, Spielerei, Selbsterfahrung, ...
Ich habe mich von frauenbewegter Selbsterfahrung, Körpertherapie und feministischer Kultur- und Geschichtsforschung, Ritual-, Energie- und Symbolarbeit unterstützen lassen. Später kam Psychoanalyse hinzu, womit ich jene selbst-mit-fühlende Instanz in mir hervorgebracht habe, mit der ich meine Prozesse nun hauptsächlich selbst begleiten kann. Weil sich in dieser Selbst-Begleitung ein gewisses Muster abgezeichnet hat, welches ich in kleineren Frauengruppen auch schon erfolgreich teilen konnte, nenne ich es:
Mir Selbst das Ja-Wort Geben.

 

Verbundenheit

Hingabe- und Verbundenheits-Wahrnehmung-
Schöpferische Selbst-An-Er-kenntnis

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Bewusstsein erkennt
mich,
andere,
die Welt
und
somit
sich
selbst
an.

Die dritte Wahrnehmung der Hingabe und des Einheits-Bewusstseins bringt nichts mehr hervor, wie die ersten beiden Wahrnehmungsweisen, weil sie kaum noch durch Wahrnehmungsfilter „schaut“, indem ich mich weniger mit bisherigen Gefühlen, Vorstellungen, mentalen Konzepten, Un-Fähigkeiten der Selbst- und Weltgestaltung identifiziere. Deshalb re-inszeniere ich seltener meine Anpassungsleistungen, Autonomiebestrebungen und Bewältigungsstrategien. Bis auf die Trigger, die mich in die Ohnmachts-Wahrnehmung katapultieren, um noch vorhandene Identifizierung an-er-kennend aufzulösen – und mich noch mehr hinzugeben. Ich habe auf einem neuen Niveau „keine Wahlfreiheit mehr“ zwischen den verschiedenen Optionen und Möglichkeiten meiner Selbst-Gestaltungs-Perspektive, weil mein persönliches, willentliches Selbst, welches mich bisher von allem, was Nicht-Selbst war, getrennt hat, verschwindet. Ich bezeichne die Instanz, mit der ich mein Leben jetzt organisiere als überpersönliches Selbst, als meinen persönlichen Anteil des universellen Selbst. Auf dieser über-persönlichen Ebene erlebe ich mich als Teil zyklischer und schöpferischer Lebensprozesse. Ich verkörpere – als eine von unzähligen Vielen - die universellen Gesetze, bringe sie hervor und reproduziere sie Selbst-, Welt- und Universum-bestätigend. Bilder dafür sind staunende, nachahmende Kleinkinder, ins Spiel versunkene, selbstvergessene Kinder, achtsame, spielerisch lebende Erwachsene, und die Erde friedlich und respektvoll kultivierende Gemeinschaften. Kollektiv-historisch haben zu jeder Zeit und an jedem Ort Menschen mit jener Hingabefähigkeit gelebt – in kleinen gemeinsamen Subkulturen (z.B. Beginen, MystikerInnen) oder auch als EremitInnen, offen oder versteckt. Religiöse Entsprechungen finden sich im Buddhismus, Tantrismus, den Yoga-Tradition, im Taoismus, im Schamanismus und vielen östlichen spirituelle Richtungen, sowie auch in den mystischen Zweigen monotheistischer Religionen. Gesellschaftlich entspricht diese Perspektive tendenziell matriarchalen und den indigenen Kulturen, die trotz Kolonialismus friedlich leben.

 

Einige „idealtypische“ Wesensmerkmale der unzählig variablen Ausdrucksweisen dieser (dominierenden) Sicht- und Seins-Weise sind: das Lebensgefühl,

  • mich selbst weniger von anderen, der Umgebung, Natur und Welt getrennt zu fühlen.

  • meine innere Wahl-, Entscheidungs- und Gestaltungs-Freiheit an den irdischen und universellen Lebensgesetzen auszurichten.

  • mich als Hervorgebrachtes und Hervorbringende, als Geschöpf und Schöpfende wahrzunehmen: in dieser Doppel-Perspektive, gleichzeitig gegenwärtig seiend und mich beobachtend/bezeugend.

  • sämtliche Erfahrungen als gespiegelte Projektion der eigenen Annahmen an-erkennen zu können.

  • liebende Verbundenheit als grundlegendste Lebenskraft zu erleben.

  • dass mein Handeln „anstrengungs- und absichtslos“ aus der Übereinstimmung aller meiner Anteile „fließt“.

  • mich als Polarität und Einheit wahrnehmen zu können.


Standardfrage: „Was kann ich alles – sein - lassen, um im besten Sinne – für das Gemeinwohl - wirksam zu sein?“

 

"Mit Allem verbunden, fühle ich Alles."

 

Wie können wir die Zirkularität unserer Wahrnehmung öffnen?
Wie können wir unsere unbewussten Annahmen, Überzeugungen, Glaubenssätze an-er-kennen und umwandeln?
Wie werden wir bewusster?


Die Rück-Bindung und Rück-Bildung vom Ego zum Selbst, die Überwindung von Getrenntheitsgefühlen und Umwandlung in Verbundenheits-Wahrnehmung ist möglich, auf so vielen Wegen, wie es Menschen gibt. Ich habe meine Erfahrungen, Erkenntnisse und Vorstellungen davon auf das mythische Bild von Innanah's Unterweltsreise durch 7 Tore übertragen, welches auch allen meinen Angeboten zugrunde liegt. In meinem Buch gehe ich selbstverständlich ausführlicher auf alles ein, was ich auf dieser Website nur andeuten kann.

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